These 6: Durch das Internet kommen Menschen miteinander ins Gespräch, wie es im Zeitalter der Massenmedien undenkbar war.

Hier kommt erstmals das Medium Internet ins Spiel. Die Voraussage, dass das Internet den Austausch fundamental beeinflussen werde, kann heute jede/r Facebook-, Xing- oder Google+benutzer in etwa einschätzen. Und wir stehen erst am Anfang. Die „Books“ werden „intelligenter“, die Netzwerke organisieren sich immer bewusster. Austausch wird über das Plaudern hinaus zur Weiterbildung, Arbeit zum ortsunabhängigen vernetzten Geschehen. KennenLERNEN ist global angesagt.

Der Prozess läuft und gewinnt an Fahrt. Er wird herkömmliche Hierarchien in Frage stellen. Er wird neue Gefahren hervorrufen und er wird völlig neue Qualitäten ermöglichen. Die „New Economie-Krise“ von 2001 hat die unternehmerische Entwicklung des Internets nur scheinbar zurückgeworfen. Das Cluetrain Manifest wurde ein Opfer der Krise.

Im Hintergrund jedoch arbeiteten tausende von Köpfen weiter an der Idee und es wurden Dinge entwickelt, die heute einfach dazu gehören. Deshalb gehört auch das Cluetrain-Manifest dazu. Es sorgt dafür, dass nicht einfach herkömmliche „senkrechte“ Weltbilder weiter in ihrer zerstörerischen Art wirken können. Oben und unten verändern sich. Wer oben ist, sollte wissen, was unten heisst und umgekehrt. Zu viel oben und zu viel unten sind hinderlich. Das gilt es zu lernen.

*Das Cluetrain-Manifest ist einer der Grundlagentexte von marktwärts. Die im Manifest festgehaltenen Überlegungen tragen aus marktwärts-Sicht ein grosses Potential für die positive Entwicklung des Menschen als wirtschaftendes Wesen in sich. Die Überlegungen wirken oft naiv und regen gerade dadurch zum Mit- und Weiterdenken an. Die marktwärts-Gedanken zum Manifest wollen anregen, alte Muster und Vorstellungen kritisch anzuschauen und sich für mögliche Veränderungen zu öffnen.