«Es ist nicht die Liebe, die alles verändert, sondern die Änderung Ihres Verhaltens kann das wünschenswerteste Gefühl der Welt entstehen lassen.» Richard Wiseman in „Machen, nicht denken!“

Der „Liebes-Mythos“ ist in unserer Gesellschaft unglaublich stark verankert. Unzählige Geschichten, Lieder und Filme erzählen uns davon, dass man „die Eine / den Einen“ finden muss und dann dann Erfüllung findet. Was jahrhundertelang von der Religion mit dem „Himmel“ und dem „Paradies“ als Ort und Zustand der Erfüllung abgedeckt wurde, verlagerte sich in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts in die Beziehungen. Es ist genau so verdreht, wie das mit dem Himmel. Diese Liebe führt nirgends hin ausser in die Enttäuschung, weil man sich getäuscht hat. Richard Wiseman meint, verhalte dich „liebenswürdig“ also positiv, aufmerksam auf die/den Andere/n ausgerichtet und die Wirkungen wird sich entfalten.  Liebe ist eine Folge von Verhalten und nicht eine Voraussetzung. Nicht warten auf die grosse Liebe, sondern sich so verhalten, dass sich Liebe bei einem selber abspielt und sich damit die Wahrnehmung verändert. Verhalten verändert Wahrnehmung. Veränderte Wahrnehmung verändert die Sichtweise. Veränderte Sichtweise verändert den Blick auf Möglichkeiten. Neue Möglichkeiten schaffen neue Perspektiven. Neue Perspektiven bringen neue Entscheidungen. Neue Entscheidungen schaffen neue Wirklichkeiten. Wie soll das gehen? Selbstkritisch leben, humorvoll leben, kritische Freunde pflegen immer mal wieder etwas ausprobieren oder sich ein Coaching gönnen, das aufräumt mit alten Geschichten und Werten. Das erste Treffen ist unverbindlich und zeigt, ob der Ansatz von marktwärts passt oder nicht. Alles Einstellungssache – marktwärts leben sowieso.