Wer Äpfel und Bananen in derselben Früchteschale aufbewahrt, muss sich nicht wundern, dass die Bananen relativ schnell altern und Flecken bekommen. Äpfel geben viel Ethen (Ethylen) an die Umwelt ab und bewirken dadurch die raschere Alterung der Bananen.

Vielleicht liegt es einfach in ihrer "Natur", wenn zwei MitarbeiterInnen Probleme miteinander haben. Der Umgang mit solchen Situationen kann gelernt werden und am Ende allen Beteiligten etwas bringen.

Vielleicht liegt es einfach in ihrer „Natur“, wenn zwei MitarbeiterInnen Probleme miteinander haben. Der Umgang mit solchen Situationen kann gelernt werden und am Ende allen Beteiligten etwas bringen.

So könnte man vielleicht auch mal das Verhältnis von Menschen sehen, die miteinander am Arbeitsplatz funktionieren müssen. Vielleicht trifft da im übertragenen Sinne auch hie und da mal ein „Apfel“ auf eine „Banane“ und die „Banane“ altert dann ziemlich rasch. Solche Erfahrungen haben die meisten von uns bereits gemacht. Entweder haben wir bei anderen wiederholt „alt ausgesehene“ oder wir selber haben dafür gesorgt, dass der Andere bei uns alt aussieht. Man kann dann natürlich aufwendig mit Coachings versuchen, die Situation zu bereinigen. Bringen tut es nichts. Wir müssen akzeptieren, dass es einfach sein kann, dass zwei einander nicht guttun, weil ihre „Natur“ nicht dafür gemacht ist,, miteinander (in derselben Schüssel) auszukommen.

Das heisst, wenn sich nach 2, 3 Vorfällen keine Beruhigung der Situation einstellt, dann müssen die beiden getrennt werden.

Es kann jedoch auch sein, dass es einer „Banane“ guttut, wenn sie eine zeitlang mit einem Apfel zusammenarbeiten muss. Die „Banane“ wird in Gegenwart des Apfels schneller reif und kann so im eigenen Arbeitsfeld reüssieren. Doch muss klar sein, dass eine rechtzeitige Trennung unbedingt notwendig ist, damit die Banane nicht zu sehr Schaden nimmt. Unerfahrene „grüne“ Mitarbeiter können auf diese Weise rascher an die „Realitäten“ einer Arbeit herangeführt werden und so von den gemachten Erfahrungen in kurzer Zeit profitieren.

 

marktwärts

Es ist wichtig, sich immer wieder bewusst zu machen, wer, welcher Typ Mensch, für einem selber der „Apfel“ ist und für wen man selbst ein Apfel ist, der solche Reaktionen auslöst. Daraus gilt es dann, die notwendigen Konsequenzen zu ziehen und entweder betriebsintern umzustellen und damit gewisse Konstellationen zu verändern oder dem Mitarbeiter oder sich selber die Kündigung und den Austritt nahezulegen.

Die Rücksichtnahme auf natürliche Wechselwirkungen und die Anerkennung derselben verhindert lange Konflikte und führt zu einem angemesseren Umgang mit den Vorgesetzten und Mitarbeitern. Es ist das Anerkennen, dass etwas einfach so ist, wie es ist und dass es deshalb nur befreiend ist, wenn man sich aus der Beziehung löst. Die Erarbeitung von Alternativen und möglichen Perspektiven erhält so eine motivierende Komponente und setzt Energie frei, die ansonsten einfach von der „altmachenden“ Beziehung „aufgefressen“ wird. Wie man das macht, kann man bei marktwärts lernen und trainieren.