Es geht uns doch gut. Wir verdienen anständig, können uns etwas leisten und müssen uns keine grossen Sorgen machen. Kein Krieg in der unmittelbaren Nähe. Hoher Wohlstand, technologischer Fortschritt, alles im grünen Bereich. Leben in sicherer Umgebung mit kaum materiellen Gefährdungen. Und doch sind viele nicht zufrieden.
Fünzig Jahre lang ging es bei uns grossmehrheitlich aufwärts. Doch eigentlich sind wir nicht dafür gebaut. Gute Zeiten werden recht schnell zu schlechten Zeiten. In allen diesen „guten“ Zeiten hatten wir Sorgen, gab es Probleme, bestanden Gefährdungen. Auf das Trauma des zweiten Weltkrieges folgte der kalte Krieg. Als der Begriff „Krieg“ langsam erodierte folgten Krisen. Ölkrise, Finanzkrise, Waldsterben, Wirtschaftskrisen, Aids, Klimakrise.
Trotz zunehmendem Wohlstand gab es immer Grund zur Sorge. Das System Mensch hat Jahrtausende von Gefährdungen hinter sich. Friedenszeiten und damit friedliche Zeiten scheinen nicht wirklich vorgesehen zu sein. Es braucht scheinbar immer einen Feind, einen Gefährder, eine Gefährdung, etwas, das uns herausfordert, zur Wachsamkeit zwingt.
Was sicher stimmt ist, dass das Leben ist trotz aller Sicherheit, trotz Wohlstand keine sichere Angelegenheit. Unfall und Krankheit können immer eintreffen. Wenn dann noch Beziehungskrisen und/oder persönliche Einbrüche hinzu kommen, wird es rasch eng. Heute leidet gemäss der letzten schweizerischen Gesundheitsbefragung die Hälfte der arbeitenden Bevölkerung an starker nervlicher Anspannung und ein Viertel beklagt sich über stressbedingte Beschwerden. Das sind subjektive Realitäten, die sich im Arbiets-und Privatalltag auswirken.
marktwärts richtet sich mit seinem Angebot „Personal Good Governance“ ganz gezielt auf dieses Feld aus und bietet mit „walk&talk“, „steps“ und „mindset“ Angebote zur Standortbestimmung und zur Erarbeitung von Handlungsstrategien. Der Blick auf Gefährdungen soll neue ausgerichtet werden auf Möglichkeiten und Herausforderungen, die mit eigenem Einsatz angegangen und gestaltet werden können. marktwärts versteht sich als Partner für Menschen, die ganz bewusst einen Blick auf die Arbeitssituation oder die bestehende Lebensphase werfen möchten. Die Idee der Lebens-führung als unternehmerische Aktivität orientiert sich an der Fähigkeit des Menschen zu erkennen und durch Versuch und Irrtum Veränderungen zu ermöglichen. Es gibt keine schnellen Rezepte, es gibt nur den Willen, sich mit sich selber auf den Weg zu machen. Das Modell des Menschen als Unternehmen und UnternehmerIn ist ein Ansatz, ein Modell, Lebenssituationen einzuschätzen und Alternativen zu entwickeln ohne den Blick vor Risiken und Gefährdungen zu verschliessen. Unsicherheit ist ein Teil des Lebens, sie macht Sinn, wenn sie Scheinsicherheiten entlarvt und die alltägliche Lebensgestaltung so beeinflusst, dass Passivität überwunden wird.
Die Realität von Ängsten und Risiken gehören zum unternehmerischen Alltag, damit muss umgegangen werden. Das gelingt nicht immer wie gewünscht. Unternehmerischer Lebensstil zeichnet sich dadurch aus, dass durch ihn neue Möglichkeiten entstehen und Alternativen möglich werden. Diese Ausrichtung auf Möglichkeiten geschieht bei marktwärts konsequent mit Blick auf die Auswirkungen der angestrebten Massnahmen. Die eigene Person und das private und berufliche Umfeld sind die zentralen Grössen, wo getroffene Massnahmen sich direkt auswirken und gespiegelt werden. Das sind die Märkte, wo die eigenen Leistungen nur Sinn machen, wenn sie sich lebensfördernd und damit positiv unternehmenswirksam auswirken.
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